Bevor ich mein erstes Baby bekam, hatte ich viele Vorstellungen darüber, wie mein Leben als Mutter sein würde. Trotz meiner intensiven Nachforschungen und Vorbereitungen während der Schwangerschaft, gab es viele Überraschungen (sowohl Freudige als auch Unangenehme).

Ein Kind zu bekommen ist wohl das Schönste, das mir je passiert ist. Trotzdem bringt mich das „Mama-sein“ auch an meine Grenzen, sei es körperlich oder emotional. Kaum war der Test positiv, lagen blanke Nerven und Herzklopfen ganz nah beieinander. Und das ist nur eine Sache, die viele werdende Mamas ganz schön überrascht.

Hier kommen meine 12 Dinge, die ich schon vor dem Mama-werden gerne gewusst hätte:

1. Stillen muss gelernt sein

Am Anfang (zumindest nach meiner Erfahrung) kann dies schmerzhaft und eine echt stressige Zeit für Mutter und Kind sein. Oft braucht das Stillen viel Übung und Geduld, um es für beide Seiten zu einem wunderschönen Erlebnis zu machen. Lasse dich nicht entmutigen und gib dem ganzen seine Zeit. Du trinkst gern Tee? Dann teste doch mal den leckeren Bio-Stilltee von NAROMA. Der Anis-Kümmel-Fenchel Tee schmeckt zitronig-frisch dank Zitronengras und Zitronenverbene.

2. Wehen nach der Geburt

Die Wehen enden nicht nach der sowieso schon anstrengenden Geburt, nein. Besonders in den ersten Tagen wirst du noch mit Nachwehen zu kämpfen haben, vor allem wenn du stillst. Denn beim Stillen wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, welches Wehen fördernd wirkt. Tatsächlich leiden viele Frauen noch Wochen bis Monate nach der Geburt unter krampfartigen Schmerzen im Unterleib.

3. Nachgeburt nach der Geburt

Die Plazenta ist verdammt groß!
Der Mutterkuchen ist echt ein riesiges „Stück“. Aber auf wundersame Weise spürt man die Nachgeburt wirklich kaum und oft wird sie von der Hebamme einfach an der Nabelschnur „herausgezogen“.

4. Wochenfluss nach der Geburt

Der Wochenfluss ist gar nicht so fürchterlich, wie es oft geschrieben wird. Aber nur Binden verwenden zu dürfen, das nervt komplett! Tipp: Mach nicht denselben Fehler wie ich und tausche die nervigen Riesen-Binden ohne Klebestreifen gegen selbstklebende Maxi-Binden aus. Durch die Plastikstreifen kann die Haut nicht richtig „atmen“. Das Ende vom Lied war, dass ich mir eine unschöne Scheideninfektion zuzog.

5. Essen im Wochenbett

Es wird eine Weile dauern, bis Du dich in Ruhe hinsetzen und eine komplette Mahlzeit genießen kannst, ohne dass du dein Mittagessen in fünf Anläufen und dazu noch kalt essen musst.

6. Alles dreht sich um Baby

Es fällt dir schwer, ein anderes Gesprächsthema außer euer „Kind“ zu finden, während du mit deinem Partner endlich Zeit zu zweit hast.

7. Liebe fürs Baby

Du wirst eine Art Liebe für dein Kind erfahren, von der du nicht einmal wusstest, dass sie in deinem Leben existiert oder je gefehlt hat. Dieses Gefühl von Liebe ist so neu und wächst mit jedem neuen Familienmitglied weiter und ist einfach nicht in Worte zu fassen.

8. Baby füttern

Es ist unmöglich, keine lustigen Gesichter und Geräusche wie „AMMM AMM“ zu machen, wenn du deinem Kind Babynahrung gibst.

ein löffel für papa

9. Lustige Sätze fürs Baby

Du wirst feststellen, dass du Sätze wie „Hör auf, Hundefutter zu essen!“ und „Hör auf, der Katze am Schwanz zu ziehen!“, durch den Flur rufen wirst.

10. Inkontinenz nach der Geburt

Harninkontinenz ist ein häufiges Problem nach der Geburt. Die Schwangerschaft und Geburt setzen der Beckenbodenmuskulatur gehörig zu. Tatsächlich leidet jede vierte Frau an einer Inkontinenz nach der Geburt. Daher zahlen die Krankenkassen heutzutage die Rückbildungsgymnastik.

Tipp: Beckenbodentraining während der Schwangerschaft ist verdammt wichtig! Auch für die größten Sportmuffel gilt:

Egal, welche Ausreden du vorschieben willst, verpasse das Beckenbodentraining nicht! Ansonsten wird Husten, Niesen, Lachen oder das einst lustige Trampolinspringen ganz schön unlustig.

Nach der Geburt habe ich diese brav absolviert. Daher kam ich gar nicht auf die Idee, dass ich 8 Monate nach der Geburt NICHT auf einem Trampolin hüpfen könnte. Tja, Pustekuchen, ich konnte mir direkt eine neue Hose anziehen.

11. Dinge, die ich als Mama nie tun wollte

Die Liste der Dinge, du als Mutter niemals tun wolltest, wird mit jedem Tag kürzer. Es ist okay, ab und zu über seinen Optimismus vor der Geburt und die eintretende “Einsicht” zu lachen.

12. Langeweile mit dem Baby

Du kommst zu nichts und dennoch ist es mit Baby manchmal eintönig, wenn nicht gar langweilig. Obwohl du im Essen-Schlafen-Wickeln-Kuscheln-Wiederholungsmodus dauerbeschäftigt bist, ziehen sich manche Momente eine gefühlte Ewigkeit. Zum Beispiel, wenn du nicht aufstehen kannst, um zu duschen oder zur Toilette zu gehen, weil dein Baby schlafend auf dir liegt. Es ins Bettchen legen? Das klappt ohne Aufwachen in geschätzt drei von zehn Fällen.

Fazit

Unabhängig von den vielleicht nicht so schönen Dingen über die ich hier berichte, kann ich dennoch klar sagen, dass sich der anfängliche Stress gepaart mit Unwissenheit und eigener Belehrung schnell legt.

Auf eine Sache konnte ich mich nicht vorbereiten:  die unfassbar tiefe und innige, komplette Herz-ausfüllende Mamaliebe, die ich nun für mein Kind empfinde.

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