Jede erstgebärende Frau und damit meine ich guten Wissens, wirklich JEDE, hat schon einmal im Internet nach Anzeichen für die ihr anstehende Geburt gesucht. In diesem Artikel erfährst du, wie du erkennen kannst, dass die Geburt endlich losgeht.

Der Schleimpfropf geht ab

Meist einen oder auch mehrere Tage vor der Geburt löst sich bei vielen Frauen der Schleimpfropf. Bisher hatte dieser die Aufgabe, die Gebärmutter wie eine Art „Deckel“ vor dem Eindringen von Keimen zu schützen. Löst er sich, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass die Wehen bald einsetzen. Bist du zwischen der 38. und 42. Schwangerschaftswoche und findest durchsichtigen bis bräunlichen zähen Schleim in deinem Slip, dann hast Du, wie Hebammen es nennen, wahrscheinlich „gezeichnet“ und der Schleimpfropf hat sich gelöst. Bei mir hatte sich der Pfropf allerdings erst im Krankenhaus nach knapp 3 Stunden Wehentätigkeit vollständig gelöst, als ich „zwischendrin“ nochmal zur Toilette musste.

Die Fruchtblase platzt

Blasensprung ohne Wehen

Nun gibt es kein Zurück mehr, denn mit dem Blasensprung beginnt die eigentliche Geburt. Bei den meisten Frauen platzt die Fruchtblase, wenn sie bereits deutlich spürbare Wehen haben. Es gibt aber auch Frauen, bei denen der Blasensprung die Geburt direkt einleitet. Auch nicht alle Frauen verlieren schwallartig ihr Fruchtwasser. Es kann auch ein leichtes Tröpfeln sein, was man meist kaum bemerkt. Normalerweise ist das Fruchtwasser klar. Es kann aber auch gelblich, grünlich oder bräunlich verfärbt sein. Du bist Dir unsicher, ob Deine Fruchtblase wirklich geplatzt ist? Versuch mal, ob Du das Tröpfeln mit deinem Schließmuskel anhalten kannst. Wenn es trotzdem weiter nässt, dann ist sie wahrscheinlich geplatzt oder weist bereits einen Riss auf. Bei einem Blasensprung solltest Du sofort den Frauenarzt, oder die Hebamme benachrichtigen.

Blasensprung während der Geburt

Der Blasensprung ist ein eindeutiges Geburtsanzeichen und als solches ist er auch fest in den Köpfen werdender Mütter verankert. Im Geburtsgeschehen erleben ihn jedoch nur 15-20% aller Gebärenden als frühes Zeichen. Wichtig ist, dass sich die Fruchtblase, in der das Baby monatelang eingebettet war, im Laufe der Geburt öffnen muss. Gelegentlich ist dies noch vor dem eigentlichen Geburtsbeginn der Fall, häufiger „platzt“ die Blase erst zu einem späteren Zeitpunkt z.B. in der Austreibungsphase. Auch meine Fruchtblase ist erst während dem Geburtsprozess in Richtung der Hebamme geplatzt.

Geburtsanzeichen Übelkeit und Erbrechen

Manche Hochschwangere leiden unter Übelkeit bis hin zum Erbrechen, wenn die Geburt ansteht. Sie fühlen sich nicht selten an die Anfangszeit ihrer Schwangerschaft erinnert, in der die Übelkeit alltäglich schien.

Geburtsanzeichen Stuhldrang oder Durchfall


Durch die erhöhte Aktivität der Gebärmutter wird auch die Darmperistaltik, also die Darmbewegungen angeregt. Häufiger Stuhlgang, weicher Stuhl oder Durchfall sind die Folge. Hebammen zufolge ist dies ein natürlicher und wichtiger Reinigungsprozess vor der Entbindung.

Geburtsanzeichen leichte Blutungen


Blutungen können in Verbindung mit leichter Wehentätigkeit, Durchfall oder Übelkeit ebenso ein Zeichen für den anstehenden Geburtsbeginn sein. Bei starken Blutungen allerdings sollten Schwangere umgehend das nächstgelegene Krankenhaus aufsuchen!

wann geht die geburt los
Nur 3-4 % aller Babys kommen genau am errechneten Geburtstermin zur Welt – aber ca. 95% in den zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem ET.

Geburtsanzeichen Erfahrungen

Ich selbst habe bereits ziemlich früh angefangen im Internet nach sämtlichen Vorboten der Geburt zu lesen und Einige haben tatsächlich zugetroffen. Durch das vorherige Wissen konnte ich mich besser auf den Tag vorbereiten. Ich hatte bis zum Tag der Entbindung keinerlei „Vor-Weh-Wehchen. Bei mir ging es mit erhöhtem Stuhlgang los und einem leichten Ziehen im Bauch. Erst dachte ich, dass ich krank wäre und Magen-Darm hätte. Als das Ziehen immer stärker wurde (immerhin war ich schon 9 Tage über dem ET), wusste ich, dass es nun endlich los geht.

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Geburtsanzeichen Fazit

Jede Schwangerschaft und Geburt ist einmalig und einfach anders. Daher lässt sich nicht vorher sagen, welche Anzeichen bei dir auf die Geburt hindeuten werden, wenn es soweit ist. Vielleicht verspürst du auch gar nichts und wirst erst durch die Wehen darauf aufmerksam, dass dein Körper und das Baby nun bereit sind. Achte zum Ende der Schwangerschaft vermehrt auf die meist kleinen Signale, die dir dein Körper gibt. So kannst du dich optimal auf die Geburt vorbereiten und rechtzeitig ins Krankenhaus fahren.

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